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Spechtsbrunn °C
  15.12.2017 Ferienhaus Ostsee

Eschenthal
Eschenthal entstand 1844 aus nur einem Haus. Eisenwerker aus Georgshütte siedelten sich hier an.
Es liegt am Fuße des Eschenberges und an der Mündung des verlorenen Wassers, welches früher zum Flößen von Holz diente.

Auf dem „ Großen Först“ zwischen Haselbach und Eschenthal wurde vor mehr als 250 Jahren das Fohlenhaus errichtet. Es diente als Unterkunft für die Hirten, die das herrschaftliche Vieh zu hüten hatten. An dieser Stelle hatte 1526 bis 1531 der berüchtigte Raubritter Hans Thomas von Absberg mit seinem Gefolge ein geeignetes Versteck gefunden. Geeignet deshalb, weil er auf der, nur wenige Kilometer entfernten, Heer- und Handelsstraße, als Rache für die Wegnahme seiner väterlichen Burg, Kaufmannszüge überfallen konnte. Er war auch als Handabschneider bekannt, da er jeweils einem gefangenen Kaufmann die Hand abschnitt und diesen unter Erpressung von Lösegeld in die Handelsstätte zurückschickte.

Friedrichtsthal
Der Ortsname Friedrichsthal entstand zu Ehren des Herzogs Friedrich Wilhelm von Sachsen- Altenburg.
Einst war hier der Fluß Ölse die Grenzlinie des Meininger und Saalfelder Gebietes. Später teilte der Fluß die Landkreise Sonneberg und Saalfeld.
1661 wurde das Hammerwerk errichtet, welches jedoch oftmals den Besitzer wechselte. Die Familie Baumann hatte den Hammer lange Zeit in ihrem Besitz.
1808 ließ Gottlieb Mylius, dessen Vater mit der Baumannschen Tochter Juliane Friederike verheiratet war, Kupfermünzen zu 2 und 24 Kreuzer prägen, die als vollwertiges Geld bis zur Einführung der Reichswährung (1873) in vielen Orten der Umgebung kursierten. 1837 ging das Hammerwerk ein.

Georgshütte
Georgshütte erhielt 1860 vom damaligen Erbprinzen und späteren Herzog Georg II. von Sachsen- Meiningen seinen Ortsnamen.
Der Hochofen in Georgshütte wurde 1741 errichtet, der lange Zeit zu den Baumännischen Hammerwerken in Friedrichsthal gehörte. Die Blütezeit des Eisenwalzwerkes Bernhardshütte war auch für den Blauofen in Georgshütte von großer Bedeutung, denn er belieferte die Bernhardshütte mit Roheisen und wurde kurz nach deren Schließung ebenfalls stillgelegt.
Auf dem Gelände entstand später das Sägewerk Georgshütte.

Das Tal von Georgshütte bis Friedrichsthal nannte man früher das „Tal der alten Leute“; das Lebensalter in diesem Gebiet war überdurchschnittlich hoch.

1901 wurden die Siedlungen Eschenthal, Friedrichthal und Georgshütte zusammengeführt.

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